// Fr. 18.12.2020 Zambia – Namibia //
Do. 19.11.2020
Bevor ich aus Tansania ausreiste, fragte ich erst beim sambischen Gesundheitsbeamten nach, ob mein 12 Tage alter Covid-Test denn noch gültig sei und beförderte seine Motivation mit einem 10 Dollarschein, den ich ins Attest gelegt hatte. Ich bekam umgehend den OK-Stempel und fragte anschließend bei der Immigration nach, ob sie mich denn hineinlassen würden. Ich musste zur Chefin ins Büro, welche mir sagte, dass ich ein Transitvisum für 30 Tage bekommen würde, aber die Landgrenze zu Namibia sei noch geschlossen und die Öffnung wäre erst für den 01.12. geplant. Ich hatte zwar andere Informationen von Reisenden, die kürzlich von Zambia nach Namibia gereist waren, aber Hauptsache ich bekam 30 Tage. Mit dieser Zusage konnte ich endlich Ausreisestempel für Pass und Carnet in Tansania holen. Dabei wird der Beleg für die Bezahlung der Roadtax gefordert, also unbedingt aufheben. Falls man den Beleg nicht mehr hat, oder die Gültigkeit abgelaufen ist, werden bis zu 10% des Fahrzeugwertes als Strafe verlangt! Das kann man zwar sicher irgendwie mit Schmiergeld abbiegen, aber teuer wird es allemal. Die Einreise nach Zambia war dann nur noch Formalität. Stempel in den Pass, Autoversicherung, Strassenabgabe, Carnet einstempeln, fertig. SIM-Karte gabs auch gleich an der Grenze und Bargeld hatte ich noch etwas. Bester Stimmung fuhr ich noch fast 400 Kilometer von Nakonde bis Mpika. Obwohl knapp 100 Kilometer noch immer Baustelle waren, fühlte ich mich befreit und fast ein bisschen wie zuhause. Hier konnte man wieder normal Autofahren und musste keine korrupten Bullen fürchten. Im Gegenteil, die Polizisten an den Roadblocks waren erfrischend freundlich und zuvorkommend. Die Nacht verbrachte ich im Bayama´s Lodge in Mpika. Nachdem ein Chalet genau so viel kostet wie Camping und Regenzeit ist, nahm ich natürlich ein Chalet. Welch Luxus! Eigenes Bad mit heißer Dusche, Klimaanlage, Kühlschrank und TV im Zimmer. Das hatte ich lange nicht mehr. Mit dem Betreiber der Lodge, einem Deutschen, der vor über zwanzig Jahren hier als Entwicklungshelfer angefangen hat, verbrachte ich einen interessanten Abend. Durch Corona ist eben nicht viel los und die Wirte haben Zeit sich mit ihren Gästen zu unterhalten. Von solchen Menschen kann man viel über das Leben vor Ort erfahren. Ein Wirt weiß alles, was im Ort vorgeht, warum und wieso. Ich spreche da aus Erfahrung.. 😉
Fr. 20.11.2020
550 Kilometer hatte ich noch bis Kabwe zurückzulegen. In Tansania an einem Tag nicht zu schaffen, hier kein Problem. Kurz nach einem Wolkenbruch kam ich am Ausgangspunkt dieser Reise, in der Luangwa Safari Lodge in Kabwe, an. Es ist ein sehr gutes Gefühl, auf einer langen Reise an einen Ort zurückzukehren, an dem man sich aufgehoben fühlt. Das ist natürlich nicht zuhause, aber ein „safe place“, ein Ort wo man willkommen ist, wo es für jedes Problem eine Lösung gibt, eine Operationsbasis, ein Hauptquartier. Burkart und Gabi erwarteten mich schon und die „Motorradgang“ mit Klinge und Bruno (kannte ich schon vom Vorjahr) und Frank war auch da und natürlich Manuel, Burkarts Sohn, und Gabis Mann Jörg war auch gerade zu Besuch in Kabwe. Sogar die Mitarbeiter kannten mich noch mit Namen (Was ich von mir leider nicht behaupten kann. Ich bin schon froh, wenn ich mir meinen eigenen Namen merken kann…). Und Freitag ist in der Lodge Pizza-Tag. Westliches Essen, bzw etwas anderes als Hühnchen, Fisch oder Ziege hatte ich schon lange nicht mehr und auf der Skala der lukullischen Gelüste stand Pizza aktuell ganz oben. Ein richtig gelungener Tag!
Sa. 21.11.2020 – Do. 03.12.2020
Die folgenden Tage fasse ich zusammen, weil einerseits nicht so viel passiert ist, und ich andererseits auch keine Lust zum Schreiben hatte. Ehrlich gesagt bin ich nicht nur wegen der Menschen so überstürzt aus Kenia abgereist. Eine Freundin hatte mir geschrieben, dass sie mich in den Weihnachtsferien besuchen würde. Das macht in der Regenzeit in Ostafrika nicht sooo viel Sinn, wenn man jemandem etwas bieten will. Und dann fühlte ich mich da ja auch nicht wohl. Also schlug ich Namibia als Treffpunkt vor, weil hier das Wetter im Dezember/Januar perfekt ist, ich mich hier richtig gut auskenne, und weil man nach einem Urlaub in Namibia nicht in Quarantäne muss.
Bis zu unserem Treffen in Windhoek am 18.Dezember ist ja noch reichlich Zeit, aber in Afrika ist „viel Zeit“ ein relativer Begriff. Ich habe die Strecke im Sturm zurückgelegt, es hätte aber auch Wochen dauern können, die Grenzen zu überqueren. Es gibt Schlimmeres als ein paar Tage bei Freunden zu verbringen. Die Zeit verging ruckzuck. Etwas am Auto basteln, das Frauenhaus und Schule mit Gabi besuchen, Wäsche machen, ein Ausflug in den Kafue NP, klasse Gespräche mit den Motorrad Jungs (Klinge ist übrigens der Initiator des Schulprojektes über das ich schon mal berichtet hatte www.motorradsafari.com/hilfsprojekte/ ), erleben wie eine Lodge in Sambia funktioniert, überhaupt das normale Leben, den Alltag in Zambia kennen lernen. Ja, natürlich könnte ich jeden Tag einige Seiten hier füllen. Ob das allerdings jemanden interessiert? Einiges ist auch einfach zu privat. Gerade wenn man sich näher kommt spricht man eben nicht nur über das Wetter oder die Prozedur an der jeweiligen Grenze. Die vorher schon genannten Leute sind mir wichtig und ich freue mich darauf mich weiterhin mit ihnen auszutauschen. Wir werden uns sicher hier und da auch persönlich begegnen.
Am Montagabend, den 01.12., kam auf Vermittlung von Gabi eine Krankenschwester und machte den Covid-Test bei mir. Ich dachte, sicher ist sicher – falls die Grenzbeamtin doch richtig lag. Am Dienstag um 10.00 Uhr hatte ich das Ergebnis inklusive Governmentstempel in der Hand. Das ist rekordverdächtig. Damit hatte ich tatsächlich nicht gerechnet und musste noch fertig packen. Der Test gilt nach manchen Aussagen 48h, nach anderen 72h nach Test (nicht Testergebnis!). Also nix wie los. Von Kabwe bis Sesheke, bzw Grenzübergang Katima Mulilo, am äußersten östlichen Ende des Caprivi-Strip, sind es ca 850 Kilometer. Afrikanische Kilometer. Das ist nicht so wie in Deutschland, dass man mit Autobahn, Landstraße etc rechnen kann. Auf den Hauptverkehrsstraßen gibt es relativ viele LKWs, die zwar recht zügig unterwegs sind, aber an Steigungen schwer ins Schnaufen kommen und Speedbumps extrem langsam überrollen müssen. Überholen ist ungefähr wie bei uns auf Landstraßen, zzgl dem Risiko von unausweichbaren Potholes und dem Handicap Linkslenker im Linksverkehr zu sein. Tja und dann kommen unverhofft 20 Kilometer Dirtroad mit unvorhersehbar tiefen Pfützen (also max 15-20Km/h) oder knapp 100 km kaputte Teerstraße mit Achsenbrecher-Schlaglöchern. Da geht’s auch nicht schneller als maximal 30 km/h. Zeit und Distanzen sind in Afrika nicht so klar definiert wie bei uns. Ich schaffte es am Dienstag jedenfalls noch bis Kaoma, also hinter dem Kafue NP. Kaoma liegt mitten im Schlaglochalbtraum. Hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Die Farmers Rendezvous Lodge ( nomen est omen ) ist kaum zu finden. Kein Schild deutet auf die Existenz dieser Unterkunft hin. Auf Nachfrage bei Einheimischen findet man in dritter Reihe nach dem „Highway“ oder auch Schlaglochparadies, tatsächlich eine Lodge mit korrekten Zimmern. Also das Duschwasser ist warm und nach einer Klospülung hat man keine nassen Füße. Es ist sauber, auch wenn die Möbel auseinanderfallen und der TV nur 2 Sender überträgt und ich den Mzungu-Preis zahlen muss, der 30% höher ist als normal, obwohl ich darauf hinweise, dass bei dem Gast vor mir der geringere Preis im Gästebuch der Lodge vermerkt ist. Egal, der Preis ist trotzdem ok. Im Restaurant bekomme ich nach etwa eine Stunde Wartezeit für 40 Kwatscha (1,60€) mein Village-Chicken mit Pommes und Kohlsalat. Village-Chicken ist also kein Industriehähnchen, sondern ein Flügel, Brust und Bein eines lokalen Hühnchens. Diese Hühner haben etwas weiniger Fleisch als die Industrieviecher und es ist auch zäher, muss länger gekocht werden, aber es schmeckt wie ein Huhn schmecken soll und nicht nach Pappmaschee mit Gewürzen.
Zum nächsten Mittag schaffe ich es zur Grenze nach Namibia. Die Ausreise aus Zambia war fix erledigt, jedoch gleich am ersten Stopp, noch vor der offiziellen NAM-Grenze, muss ich meinen Covid-Test vorzeigen. Der gelangweilte Typ, den ich beim Solitaire-spiele störe, fragt mich nach einer Quittung und den Laborergebnissen. Ich sage ihm, dass der Zettel mit dem Regierungsstempel und der Bestätigung dass ich negativ getestet bin das Einzige ist, was ich erhalten habe. Er macht auffällig lange rum, erwartet wahrscheinlich ein Bakshishangebot, aber dann machen ihm die wartenden LKW-Fahrer die Hölle heiß, dass er fertig werden solle. Dann bekam ich meinen Stempel auf das Attest. Passkontrolle ging super fix, nur dann war niemand da um die Roadtax zu kassieren. Ich wartete geschlagene 30 Minuten, bis ich ein Typ, der sich kaum in Englisch artikulieren konnte bequemte, mir die knapp 15 Euro abzunehmen. Das Ausstellen des Belegs dauerte nochmal ca 20 Minuten. Solche Leute bekommen bei uns nicht mal einen Job als Müllkehrer. Dazu muss man zwar nicht besonders schlau sein, aber fleißig halt schon. Das Carnet war dann schnell erledigt und insgesamt muss ich mich nicht beschweren. Die Grenzprozedur hat nicht länger als zwei Stunden gedauert und war auch noch erfolgreich. Dass die Namibischen Grenzer (Ausnahmen bestätigen die Regel) die Unfreundlichsten und Faulsten im südlichen und östlichen Afrika sind, ist ja weitgehend bekannt. Auf alle Fälle erfolgreich in Namibia eingereist. Challenge accomplished. Rand, bzw Namibiadollar habe ich noch, meine restlichen Kwatscha konnte ich zu einem korrekten Kurs in ND umtauschen, eine SIM-Karte besorgte ich mir in der nächsten Stadt, nachdem der Typ an der Grenze so unverschämt war, den 1,5 fachen Preis zu verlangen. Die Jungs müssen auch was verdienen, aber ich hasse es verarscht zu werden. Es war jetzt schon später Nachmittag und so musste ich mir ein Camp kurz hinter der Grenze suchen. Das Protea Hotel / Camp bietet für 140 ND ( ca 8€) eine saubere, warme Dusche und WC, Strom und einen Einigermassen geraden Stellplatz. So richtig willkommen fühlt man sich nicht und bis spät in die Nacht wacht man ständig von an- und abfahrenden Autos auf. Ok für eine Nacht, aber nicht der Hit.
Fr. 04.12.2020
Der Caprivi zieht sich länger als man denkt. Es geht immer straight geradeaus. Keine Kurven, kaum Geschwindigkeitsbegrenzungen, wenn man sowieso immer um die 80 Km/h fährt. Erlaubt sind 120 km/h. Das schafft Heinrich locker, aber auch bei aktuell 66 Cent/Liter muss man keine 15 Liter auf 100 Kilometer rauspullern, wenn es auch mit 11,5/12 l geht. Heinrich kann auch 160 aber dann säuft er um die 18-20 Liter und an sich ist Heinrich für lange Strecken und schlechtes Gelände konzipiert, nicht für Geschwindigkeit. Also schön brav 80 fahren und nicht einschlafen. Es geht echt immer nur geradeaus und es gibt kaum Verkehr. Alle 10 Minuten werde ich mal überholt oder überhole einen LKW. Hörbücher helfen für 1-2 Stunden, dann wird es anstrengend. Meine Musik-USB-Sticks machen Laune, allerdings kenne ich sie nach 3 Jahren auch auswendig. Ich muss unbedingt neue Playlists zusammenstellen. Ursprünglich hatte ich überlegt bis Rundu (510km) zu fahren, fand dann aber bei I-Overlander ein Camp bei Divundu (ca 330km), „River Dance Lodge“, das sich nett anhörte. War eine gute Entscheidung. Ich kam gegen 11.00 Uhr morgens an, weil ich schon um 6.00 Uhr in Katima Mulilo gestartet war. Der Platz direkt am Grenzfluss zu Angola, Kawango, ist eine Oase. Jede Campsite hat ein privates, geräumiges und blitzsauberes Bad mit heißem Wasser, Stromanschluß, Spüle, Sitzgruppe und Braai. Ein paar Schritte weiter befindet sich die Lodge mit einem wunderschönen Restaurantdeck. Hier wird auch Yoga, Bootsausflüge, Safari etc unter Schweizer Leitung angeboten. 160 ND pppn, also ca 9€, ist ein mehr als fairer Preis für diese Leistung. Ich nutzte die Gelegenheit um meine Schränke und Truhen zu leeren und gründlich zu reinigen. Das muss mal sein. Es sammelt sich auf Dauer nicht nur Staub in den Fächern sondern auch Zeugs, das man eigentlich nicht mehr braucht. Auch für etwas Gymnastik und Krafttraining war das ein guter Ort. Keine Leute die blöde schauen, weil sich da jemand verrenkt, ein frisches Lüftchen direkt am Fluß und die Dusche gleich nebenbei. Wenn man so viel fährt und sitzt muss man auch bissl „Spocht“ machen.
Sa. 05.12.20
Meinen letzten Stopp auf dem Weg nach Swakopmund legte ich in der Nähe von Otavi ein, und zwar im „The Vineyard Rest Camp“. Ein ziemlich neues, liebevoll ausgestattetes Camp direkt am Weinberg. Die sanitären Einrichtungen sind ein Traum! Viel Platz, Haken für Kleider und richtig heißes Wasser. Direkt an der Campsite gibt es jeweils Trinkwasser, Strom, eine Spüle und eine überdachte Sitzgruppe. Nebenan kann man im Weingut essen und natürlich kaufte ich mir ein Fläschchen des örtlichen Weines „Katholischer“, angelehnt an den Namen des Schnapses, den die ersten Missionare in Namibia gebrannt haben. Schön hier, ich komme gerne wieder.
So. 06.12.20 – Fr. 18.12.20
Nach ca 5000 Kilometern schräg durch den Kontinent, vom Indischen Ozean zum Atlantik, von Kenia nach Namibia, kam ich endlich in Swakopmund an. Schon bei meiner ersten Namibia-Tour, geführt von meinen Freunden Anja und Philipp, übernachtete ich im Alternative Space B&B. Schon damals stellte sich heraus, dass die Inhaberin, Sibylle, in Bamberg studierte und Stammgast in meinem damaligen Lokal „Live-Pub“ war. Das ist viele Jahre her, Sibylle ist verheiratet und hat mit Frenus drei tolle Jungs großgezogen. Hier fühle ich mich sauwohl und dieser Ort ist so etwas wie mein Basislager in Namibia.
Bis zur geplanten Ankunft meiner Freundin am 18.12. war noch ne Menge Zeit. Dachte nicht, dass auf dem Weg alles derart reibungslos läuft. So konnte ich mal wieder einen richtigen Service an Heinrich machen lassen. Die afrikanischen Straßen und Trails fordern ihren Tribut. Neben den üblichen Filtern und Flüssigkeiten mussten mal wieder die Stoßdämpferbuchsen getauscht werden, der Lenkungsstossdämpfer musste komplett gewechselt werden, Bremsbeläge wurden erneuert, die Räder ließ ich von vorne nach hinten tauschen. Weiterhin ließ ich Astabweiser (Stahlkabel vom Stoßfänger zum Dach) installieren und eine Sattlerei stellte mir Canvas-Überzüge für meine Sitze her. Nach einer gründlichen Reinigung innen wie außen sieht Heinrich wieder fast wie neu aus.
Ansonsten verbrachte ich viel Zeit mit Spazierengehen in den Dünen um Swakopmund, oder am Strand, Lesen in einem der vielen netten Kaffees oder auch Joggen, was hier einwandfrei möglich ist. Abends lief ich immer die ca 2,5 Kilometer downtown, und suchte mir irgendein Lokal zum Essen aus. Bei den Preisen hier macht es überhaupt keinen Sinn selber zu kochen. Gerade jetzt, wo in Deutschland die Gastronomie zugesperrt ist und zuletzt auch noch der harte Lockdown durchzustehen ist, wird einem erstmal bewusst, wie toll es ist, sich frei bewegen zu können, Konzerte zu besuchen und sich mit anderen Leuten in Lokalen oder im Restaurant zu treffen. Ich verstehe die Angst vieler Menschen vor Ansteckung und Krankheit, halte die Lösungsansätze in Deutschland nach den bisherigen Erfahrungen allerdings für falsch und nicht zielführend. Man hat es über den Sommer nicht geschafft, die Risikogruppen besser zu schützen und sperrt einfach wieder alle ein. Das wird auch diesmal wieder scheitern. Ich habe für mich persönlich beschlossen, dass ich so nicht auf Dauer leben will, auch auf die Gefahr hin krank zu werden. Sollte sich die Politik zuhause nicht bald ändern, werde ich mir wohl eine neue Heimat suchen müssen. Dazu ein Zitat aus „Im Schatten des Berges“ von Gregory David Roberts „…sein Leben sollte nicht beschränkt sein auf Inhalte, die den Menschen in Ketten legten, und es sollte nie bestimmt werden von Angst, diesem Monster. Freiheit indes, er fühlte es so strak wie nie, war das höchste Gut. Physische, geistige, seelische Freiheit. Kostbarer als Gesundheit. Wertvoller als Glück. Wichtiger als das Leben selbst.“ Das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden, was für ihn das Wichtigste ist. – Für mich ist es eben meine Freiheit.
Das Auto ist blitzblank, die Vorräte sind verstaut und morgen früh geht es endlich nach Windhoek um Jasmin vom Flughafen abzuholen. Ja, es scheint tatsächlich zu klappen. Nach langer Zitterpartie, ob die Flughäfen offen bleiben, ob es auch in Namibia wieder einen Lockdown geben wird, ob Namibia noch auf die RKI-Liste unsicherer Länder kommt etc. Damit ist klar, dass ich erst zum 10.Januar wieder nach Deutschland fliege….
Hallo Wreddo,
toll ,dass ich nun deine Reise weiter verfolgen kann. Du weist sicher noch nicht, was unsere Gespräche auf der Luwanga Safari Lodge (Zambia) angerichtet haben.
Ich habe die Idee von Sachsen nach Sambia zu fahren. Klinge , meinen langjährigen Freund, versuche ich gerade zu animieren dies auch mit dem Bike zu tun.
Jetzt suchen wir ein geeignetes Expeditionsauto und einen Sponsor für das Motorrad.
Da heut der letzte Tag des Chaosjahres 2020 ist, wünsche ich dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und versuche so lange als möglich um das verrückte Europa herum zu fahren.
Danke für das Fernweh, was du in mir geweckt hast. Frank
Hey Frank! Schön von Dir zu hören! Zambia auf dem Landweg – Respekt! Wir sollten uns in D mal zusammensetzen, sobald das wieder geht.
Herzliche Grüße!!